«Gemeinsam geht’s weiter»

24.03.2020

Gewerbeverein Region Frick-Laufenburg reagiert auf die Corona-Krise

Fricker Geschäfte sind zu, Kundschaft bleibt aus: eine der unausweichlichen Folgen der Corona-Krise.
Fricker Geschäfte sind zu, Kundschaft bleibt aus: eine der unausweichlichen Folgen der Corona-Krise.

«Es ist eine sehr intensive, aber auch lehrreiche Zeit. Man muss bei allem Negativen auch das Positive nicht ganz vergessen», betont Franziska Bircher, Präsidentin des Gewerbe Region Frick-Laufenburg. Um das Gewerbe in der aktuell sehr existenzbedrohenden Situation zu unterstützen, wurden verschiedene Kampagnen lanciert.

Als Präsidentin des Gewerbe Region Frick-Laufenburg (Geref) wie auch als Unternehmerin muss Franziska Bircher zurzeit oft tief durchatmen. Luft holen, um die riesigen Herausforderungen, die aufgrund der Corona-Situation auf das Gewerbe zugekommen sind, und noch weiter zukommen werden, angehen zu können. «Ich bin immer wieder am Organisieren, am Informationen beschaffen und vieles mehr», macht sie die angespannte Lage deutlich.

Sie spricht im Namen des gesamten Geref-Vorstandes, als sie eindringlich darauf hinweist: «Es geht um die Existenz von vielen Betrieben. Wir als regionaler Gewerbeverein, aber auch im Kantonalvorstand haben diverse Aufrufe an die Politik gerichtet. Die positiven Antworten haben wir am Freitag erhalten und wir dürfen dankbar sein, dass dies so rasch erfolgt ist.» Der Bundesrat hatte bekannt gegeben, dass die Banken ab Donnerstag dieser Woche die Wirtschaft schnell und unbürokratisch unterstützen werden. «Wir fordern unsere Mitglieder auf, wenn Bedarf zeitnah mit ihren Bankberatern Kontakt aufzunehmen. Bund und Kantone haben ein Zeichen gesetzt. Das bedeutet aber auch, dass die Banken jetzt viel zu tun haben. Deshalb muss schnell reagiert werden. »

Dem Geref ist es sehr wichtig, seinen Mitgliedern Tipps zu vermitteln, in konkreten Fragen helfen zu können, mit Formularen und Adressen dienen zu können. «Wir sind für unsere Mitglieder da», sagt Franziska Bircher. Das unter anderem auch mit einem Newsletter. Mit diesem werden die Vereinsmitglieder seit letzter Woche auf dem neuesten Stand gehalten. Ganz wichtig, so die Geref-Präsidentin sei jetzt auch der Austausch untereinander. «Darum haben wir verschiedene Kampagnen lanciert.» Sie weist auf «Gemeinsam geht’s weiter» hin: «Mit dieser Kampagne sollen die Konsumenten aus der Region darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Gewerbe auch auf ihre grosse Unterstützung angewiesen ist.» Die Kunden werden gebeten, in dieser aussergewöhnlichen Zeit, die ausserordentlichen Dienstleistungen, welche von zahlreichen Gewerblern installiert wurden, auch zu nutzen. Mit der Kampagne «Gemeinsam geht’s weiter» werden die innovativen Ideen unter die Leute gebracht. Einen überblick über das zusätzliche Dienstleistungsangebot wird auf der aktualisierten Geref-Website vermittelt.

Nur mit Solidarität geht es

«Es braucht nun von allen ein solidarisches Denken», ist Franziska Bircher überzeugt. «Jeder einzelne kann solidarisch etwas beitragen, wenn die Anweisungen vom Bundesrat befolgt werden. Nur mit der Einhaltung dieser Massnahmen können wir die grossflächige Ausbreitung des Virus’ bekämpfen. Je schneller das Virus abflacht, umso schneller können wir zum sogenannten Alltag zurück.» Wie kann sich die Kundschaft solidarisch zum regionalen Gewerbe verhalten? Dazu die Geref- Präsidentin: «Indem sie die Angebote von unseren Mitgliedern nützen und sich nicht einfach mit Online- Produkten eindecken.» Lebensnotwendige Produkte könne man lokal erwerben und für die nicht lebensnotwendigen Produkte sei auch später noch Zeit, um regionale Produkte und Angebote zu nutzen. «Es gilt nun, den entstandenen Schaden gemeinsam abzufedern.» Abschliessend wünscht sie: «Bliebet gsund – gemeinsam geht’s weiter.»

Text: Susanne Hörth; Foto: Simone Rufli; NEUE FRICKTALER ZEITUNG



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